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Weisheit in der Weltgeschichte

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Weisheit in der Weltgeschichte

Die Studie untersucht die Entstehung der modernen Philosophiegeschichte, wie sie sich im Übergang vom Barock zur AufklĂ€rung als philosophische Disziplin innerhalb des gelehrten Diskurses der historia literaria konstituierte. Die Auffassung, daß Philosophie ein Produkt menschlicher VerstandestĂ€tigkeit sei und mit dem Denken der Griechen beginne, erweist sich dabei als Resultat eines Traditionsbruchs, mit dem die entstehende AufklĂ€rung sich vom christlichen Aristotelismus der Schulphilosophie sowie von den platonisch-hermetischen Spekulationen der SchwĂ€rmer und Pansophen absetzte. In der Umbruchphase zwischen Barock und AufklĂ€rung entsteht so der moderne philosophiegeschichtliche Kanon, der sich fundamental von der zuvor gĂŒltigen historischen Logik der Wissenschaftsgeschichte unterscheidet. Die Geschichte der Philosophie wird nun nicht lĂ€nger als Sammelbecken unterschiedlich perfekter Ausformulierungen einer archetypischen Weisheit verstanden, sondern im Kontext der 'Entdeckung der geschichtlichen Welt' (E. Cassirer) als ein kontingenter temporaler Prozeß menschlicher Wissenschaftsentwicklung begriffen.

Wie es zu dieser Entdeckung der Philosophiegeschichte kam und worin ihre wissenschaftsgeschichtlichen Implikationen bestehen, ist Gegenstand der Darstellung, die gegenĂŒber der bisherigen Forschung verstĂ€rkt die Interdependenzen zwischen theologischem, philosophischem, rechts- und literĂ€rgeschichtlichem Diskurs berĂŒcksichtigt.

$49.00

Original: $139.99

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Die Studie untersucht die Entstehung der modernen Philosophiegeschichte, wie sie sich im Übergang vom Barock zur AufklĂ€rung als philosophische Disziplin innerhalb des gelehrten Diskurses der historia literaria konstituierte. Die Auffassung, daß Philosophie ein Produkt menschlicher VerstandestĂ€tigkeit sei und mit dem Denken der Griechen beginne, erweist sich dabei als Resultat eines Traditionsbruchs, mit dem die entstehende AufklĂ€rung sich vom christlichen Aristotelismus der Schulphilosophie sowie von den platonisch-hermetischen Spekulationen der SchwĂ€rmer und Pansophen absetzte. In der Umbruchphase zwischen Barock und AufklĂ€rung entsteht so der moderne philosophiegeschichtliche Kanon, der sich fundamental von der zuvor gĂŒltigen historischen Logik der Wissenschaftsgeschichte unterscheidet. Die Geschichte der Philosophie wird nun nicht lĂ€nger als Sammelbecken unterschiedlich perfekter Ausformulierungen einer archetypischen Weisheit verstanden, sondern im Kontext der 'Entdeckung der geschichtlichen Welt' (E. Cassirer) als ein kontingenter temporaler Prozeß menschlicher Wissenschaftsentwicklung begriffen.

Wie es zu dieser Entdeckung der Philosophiegeschichte kam und worin ihre wissenschaftsgeschichtlichen Implikationen bestehen, ist Gegenstand der Darstellung, die gegenĂŒber der bisherigen Forschung verstĂ€rkt die Interdependenzen zwischen theologischem, philosophischem, rechts- und literĂ€rgeschichtlichem Diskurs berĂŒcksichtigt.

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