
Kommentar zu Nietzsches "UnzeitgemÀssen Betrachtungen"
In den vier UnzeitgemÀssen Betrachtungen verbindet Nietzsche kritische Zeitdiagnosen mit konstruktivem Zukunftsengagement. Krisensymptome der modernen Zivilisation reflektiert er hier ebenso wie problematische Bildungs- und Wissenschaftskonzepte seiner Epoche.
WĂ€hrend er in der ersten "Betrachtung" gegen den Theologen David Friedrich StrauĂ als Prototyp eines sterilen âBildungsphilistersâ polemisiert, setzt er sich in der besonders wirkungsmĂ€chtigen Historienschrift mit dem positivistischen GeschichtsverstĂ€ndnis und der Ăbermacht des Historischen auseinander. Bis heute beeinflusst diese Schrift die intellektuellen Debatten: auch durch Nietzsches Unterscheidung von monumentalischer, antiquarischer und kritischer Historie und sein PlĂ€doyer fĂŒr einen lebendigen, zukunftsweisenden Umgang mit der Geschichte.
Erstmals kommentiert dieser Band beide Werke umfassend in ihrem Kontext. Durch grĂŒndliche Quellenstudien rekonstruiert der Kommentar die fĂŒr sie maĂgeblichen Denktraditionen. So ermöglicht er neue Einsichten in kulturhistorische Horizonte und Diskurse. Zugleich tragen auch wirkungsgeschichtliche Recherchen zu einem vertieften WerkverstĂ€ndnis bei.
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In den vier UnzeitgemÀssen Betrachtungen verbindet Nietzsche kritische Zeitdiagnosen mit konstruktivem Zukunftsengagement. Krisensymptome der modernen Zivilisation reflektiert er hier ebenso wie problematische Bildungs- und Wissenschaftskonzepte seiner Epoche.
WĂ€hrend er in der ersten "Betrachtung" gegen den Theologen David Friedrich StrauĂ als Prototyp eines sterilen âBildungsphilistersâ polemisiert, setzt er sich in der besonders wirkungsmĂ€chtigen Historienschrift mit dem positivistischen GeschichtsverstĂ€ndnis und der Ăbermacht des Historischen auseinander. Bis heute beeinflusst diese Schrift die intellektuellen Debatten: auch durch Nietzsches Unterscheidung von monumentalischer, antiquarischer und kritischer Historie und sein PlĂ€doyer fĂŒr einen lebendigen, zukunftsweisenden Umgang mit der Geschichte.
Erstmals kommentiert dieser Band beide Werke umfassend in ihrem Kontext. Durch grĂŒndliche Quellenstudien rekonstruiert der Kommentar die fĂŒr sie maĂgeblichen Denktraditionen. So ermöglicht er neue Einsichten in kulturhistorische Horizonte und Diskurse. Zugleich tragen auch wirkungsgeschichtliche Recherchen zu einem vertieften WerkverstĂ€ndnis bei.








