Jonah in the Ethiopic Biblical Tradition
Jeremy R. Brown analysiert 105 Handschriften des Ă€thiopischen Jona-Buches, die zwischen dem 14. und dem 20. Jahrhundert ĂŒberliefert wurden. Im Zentrum steht die Frage nach dem frĂŒhesten greifbaren Textzustand sowie nach der Entwicklung und StabilitĂ€t der Ăberlieferung. Die Untersuchung fĂŒhrt zur Rekonstruktion von fĂŒnf Texttypen: FrĂŒheste ErwĂ€hnung 1, FrĂŒheste ErwĂ€hnung 2, Standardisierung, Textus Receptus und lateinische Vorlage. Vier dieser Fassungen gehen auf eine griechische Vorlage zurĂŒck und sind als sukzessive Revisionen zu verstehen. Charakteristisch ist eine schrittweise Vereinheitlichung, die punktuelle EinflĂŒsse aus anderen biblischen Texten und einer arabischen Ăbersetzung der syrischen Peschitta aufnimmt.
Die fĂŒnfte Fassung, die lateinische Vorlage, stellt einen Sonderfall dar: Sie folgt eng der Vulgata und ist Ergebnis eines eigenstĂ€ndigen Ăbersetzungsprozesses. Damit eröffnet sie einen Kontrast zu den griechisch geprĂ€gten Traditionen.
Der Autor prĂ€sentiert zu allen fĂŒnf Texttypen kritische Editionen mit vollstĂ€ndigen Variantenverzeichnissen und Kommentaren. Diese machen die unterschiedlichen Lesarten zwischen den Texttypen ebenso deutlich wie die hohe HomogenitĂ€t innerhalb der jeweiligen Tradition. Jeremy R. Brown bietet somit eine grundlegende Neubewertung der Textgeschichte des Ă€thiopischen Jona-Buches und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung der alttestamentlichen Ăberlieferung im Ă€thiopischen Kontext.
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Jeremy R. Brown analysiert 105 Handschriften des Ă€thiopischen Jona-Buches, die zwischen dem 14. und dem 20. Jahrhundert ĂŒberliefert wurden. Im Zentrum steht die Frage nach dem frĂŒhesten greifbaren Textzustand sowie nach der Entwicklung und StabilitĂ€t der Ăberlieferung. Die Untersuchung fĂŒhrt zur Rekonstruktion von fĂŒnf Texttypen: FrĂŒheste ErwĂ€hnung 1, FrĂŒheste ErwĂ€hnung 2, Standardisierung, Textus Receptus und lateinische Vorlage. Vier dieser Fassungen gehen auf eine griechische Vorlage zurĂŒck und sind als sukzessive Revisionen zu verstehen. Charakteristisch ist eine schrittweise Vereinheitlichung, die punktuelle EinflĂŒsse aus anderen biblischen Texten und einer arabischen Ăbersetzung der syrischen Peschitta aufnimmt.
Die fĂŒnfte Fassung, die lateinische Vorlage, stellt einen Sonderfall dar: Sie folgt eng der Vulgata und ist Ergebnis eines eigenstĂ€ndigen Ăbersetzungsprozesses. Damit eröffnet sie einen Kontrast zu den griechisch geprĂ€gten Traditionen.
Der Autor prĂ€sentiert zu allen fĂŒnf Texttypen kritische Editionen mit vollstĂ€ndigen Variantenverzeichnissen und Kommentaren. Diese machen die unterschiedlichen Lesarten zwischen den Texttypen ebenso deutlich wie die hohe HomogenitĂ€t innerhalb der jeweiligen Tradition. Jeremy R. Brown bietet somit eine grundlegende Neubewertung der Textgeschichte des Ă€thiopischen Jona-Buches und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung der alttestamentlichen Ăberlieferung im Ă€thiopischen Kontext.

